Get-together im Parlament – Parlament, Theophil Hansen Lokal 3
Man sollte glauben, Parlamentsredakteurinnen und Redakteure brauchen keinen speziellen Anlass, um sich mit Nationalratsabgeordneten über ihre Arbeit auszutauschen.
Doch es braucht ihn. Deshalb haben wir uns nach jahrelanger Planung – Corona, der Umzug des Hohen Hauses haben zur Verzögerung beigetragen – am 30. Jänner im Parlament getroffen.
Es war ein voller Erfolg. Das Interesse war überwältigend – seitens der Abgeordneten und der Journalistinnen und Journalisten.
Der Grund des Treffens war schlicht: Die Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure wollen eine Plattform bieten, um miteinander zu reden, um Verständnis für die Arbeit des anderen zu schaffen.
Es ist nicht alles selbstverständlich und vieles Selbstverständliche gerät manchmal in Vergessenheit: Viele Wahlen haben viele neue Abgeordnete gebracht und der Umbruch in der Medienlandschaft viele neue Kollegen. Nach dem Umbau des Parlaments sind dann auch noch die gewohnten Treffpunkte – die Cafeteria, die Säulenhalle, die Couloirs – nicht mehr so, wie sie waren. Da stehen Fotografen plötzlich vor aufgeklebten Streifen auf den Plenarsaaltüren und können die Abgeordneten nur noch von der Galerie – in schrägem Winkel – fotografieren.
Oder: die Cafeteria ist durch eine Selbstbedienungskantine unter dem Dach ersetzt, wo es laut und überlaufen ist – kein Ort für längere Gespräche. Bei unserem Treffen dann die Erkenntnis: Das ist unbefriedigend, und zwar für Journalisten wie für Abgeordnete. Die Idee, die Cafeteria hinter dem Plenarsaal zu vergrößern und für diese Gespräche zu nutzen, traf nur auf positive Reaktionen. Nur ein Punkt, den wir weiterverfolgen wollen.
Bei anderen sind wir ohnehin laufend in Gesprächen, etwa der Arbeitssituation bei Untersuchungsausschüssen. Wir können uns dabei immer auf die Gesprächsbereitschaft der Klubs verlassen und wir haben immer freundliche Unterstützung der Parlamentsdirektion und ihrer Medienabteilung. Dafür, dass unser Arbeitsplatz Parlament gute journalistische Arbeit ermöglicht, dafür, dass die Ausgabe der Dauerzutrittskarten, die von uns verwaltet wird, problemlos funktioniert. Und dafür, dass wir als eine der relevanten Organisationen für Journalistinnen und Journalisten als Stimme gehört werden, wenn Entwicklungen unsere Arbeit gefährden.
Unser Treffen hat sich gelohnt – für viele Gespräche über unsere Arbeit, unsere Anliegen und natürlich vor allem über das Parlament, seine Arbeit und die Politik an sich.
Es war das erste Mal, aber sicher nicht das letzte Mal!
Claudia Dannhauser
Vorsitzende
Hier erste Eindrücke von der Veranstaltung im Hohen Haus.
Fotocredits: © Manfred Krejcik
Noch mehr Bilder vom Event
Fotocredits: © Parlamentsdirektion/Ulrike Wieser
Die Veranstaltung erfreute sich reger Beteiligung und die Stimmung war sehr gut. Wiederholung nicht ausgeschlossen.








































































































Get-Together von Parlament und Vereinigung der Parlamentsredakeur/innen – Rückblick auf einen gelungenen Abend
Abendessen des Vorstands mit den 3 Parlamentspräsident/in/en