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Ibiza: Aktuelles zum U-Ausschuss

Posted by Manfred Krejcik on

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Der Start eines Untersuchungsausschusses ist für jeden von uns, der darüber berichtet – ob in Wort, Ton oder Bild – immer eine Herausforderung.

Jeder steht unter Druck, das Beste zu liefern.
Noch dazu gibt es viele Kolleginnen und Kollegen – vor allem unter den Fotografen und Kameraleuten – die in den letzten Monaten wegen der Beschränkungen zur Teilnahme an Pressekonferenzen und anderen Medienterminen keinerlei Einkommen hatten. Das erhöht den Druck noch einmal.Am ersten Tag des Ibiza-Untersuchungsausschusses hat es nun aber mehrere Beschwerden und zwar oft konträre gegeben – durchaus auch von ein- und derselben Person geäußert: Dass einerseits Medienvertreter nicht sofort oder verspätet eingelassen wurden und andererseits, dass das Gedränge zu groß sei.
Die Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und – redakteure hat bewusst bei der Begehung des U-Ausschusslokals darauf bestanden, dass es keinerlei Zugangsbeschränkung gibt, um wirklich jedem die Teilnahme zu ermöglichen. Im Vorfeld war ja schon von einigen der Verdacht der Medienzensur geäußert worden. Die gibt es nicht. Auch von Zonierungen haben wir Abstand genommen und an die Eigenverantwortung appelliert. Was gesundheitliche Bedenken betrifft, so haben wir die Kolleginnen und Kollegen, um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gebeten, so sie keine Interviewfragen stellen. Das Parlament hat zudem jedem einen Gratis-Corona-Test angeboten. Und im Ausschusslokal sowie in den beiden Medienräumen sind die Tische im Ein-Meter-Abstand aufgestellt. Die Zahl der Medienarbeitsplätze wurde zudem von 40 auf 60 erhöht, ein zusätzlicher Raum zur Verfügung gestellt.
Es gibt im Prinzip nur drei Möglichkeiten, die Arbeit im U-Ausschuss handzuhaben.
Erstens, wir arrangieren uns selbst, das heißt wir schauen selbst, dass das Gedränge so gering wie möglich bleibt. Das Problem wäre im Übrigen auch vorhanden, wenn der U-Ausschuss anderswo (etwa im Plenarsaal, wo die Nebenräume noch enger sind) stattfindet, weil vor allem die Kameraleute und Fotografen immer an einen zentralen Punkt drängen, wo das beste Bild zu bekommen ist.
Zweitens: Es gibt Beschränkungen und Voranmeldungen sowie Zonierungen. Da müsste man dann eine Methode der Auswahl finden, welche auch immer. Und die wird wohl immer irgendjemand als ungerecht empfinden.
Drittens: Es gibt bildmäßig, ähnlich wie in den strengen Corona-Zeiten, nur noch ORF und APA, die Bild und Ton liefern und das Material dann gratis an die anderen Medien liefern.
Ich bin nach wie vor für die erste Variante, weil ich besonders bei einem Untersuchungsausschuss gegen jede Reglementierung der Medienöffentlichkeit bin. Ich hoffe, wir können das so beibehalten.


Mit lieben Grüßen
Claudia Dannhauser
Vorsitzende der Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und – redakteure

Allgemein

Plenarsaal und U-Ausschuss

Posted by Redaktion Parlamentsredakteure on
Liebe Kolleginnen und Kollegen!



Wir haben mit der Parlamentsdirektion puncto Arbeitsmöglichkeiten in Corona-Zeiten in den letzten Tagen intensiv verhandelt und sind dabei einmal zu einem für uns positiven, einmal zu einem negativen Ergebnis gekommen.
Zuerst die schlechte Nachricht: Solange die Abgeordneten auf der Besuchergalerie sitzen, wird es keine Möglichkeit mehr geben, zentrale Bilder zu machen. Alle Parteien haben zugestimmt, dass es keinen Zugang zu diesen Abgeordneten-Reihen mehr geben wird, so wie es anfangs noch möglich war. Daher wird bis auf weiteres nur die Journalistengalerie für TV-Teams, Fotografen und Journalisten offen stehen. Fotografen bekommen aber die Möglichkeit vor dem Eingang zur Präsidentenloge und auf den anschließenden Galerie-Stufen zu fotografieren. Sie müssen dafür aber kompliziert über das Dachgeschoß hingeführt werden. Wir werden uns aber bei den Klubs noch einmal dafür einsetzen, dass es eine andere Möglichkeit gibt, um den Medien wieder mehr Bewegungsfreiheit im Plenarsaal zu ermöglichen.
Nun zum Erfreulichen: Eine Begehung des U-Ausschuss-Lokales (Lokal 7 im Segementbogen) hat uns gezeigt, dass Medien hier mit keinerlei Einschränkungen im Vergleich zu den bisherigen Arbeitsmöglichkeiten zu rechnen haben. Im Ausschusslokal selbst gibt es 21 Medienplätze, soviele wie bisher – sie werden aber mit einem Meter Abstand aufgestellt. Der bisherige Medienraum mit Live-Übertragung der Sitzung steht wieder zur Verfügung – auch mit mehr Abstand. Zusätzlich gibt es mit Lokal 8 einen weiteren Raum zum Zuhören – womit insgesamt 40 Plätze in diesen beiden Räumen zur Verfügung stehen. Alles in allem gibt es also für 61 Journalisten Arbeitsplätze.
Die Auskunftspersonen werden wie bisher über den Gang vor Lokal 8 zum Ausschusslokal geführt. Fotos und Filmaufnahmen sollen wie bisher aber nur vor dem U-Ausschuss-Lokal und nicht in diesem Gang möglich sein. Vor dem Lokal werden Kästen etc. entfernt, um mehr Raum für Kameras und Journalisten zu bekommen. Es wird gebeten, hier zum Schutz der Kollegen einen Mund-Nasenschutz zu verwenden – außer diejenigen, die Interviewfragen stellen. Schwenks im Saal sind nach Zustimmung der Auskunftsperson wieder möglich, allerdings soll es hier – auf unseren Vorschlag hin –  an Tagen mit großem Andrang eine Teilung TV-Teams und Fotografen geben, mit gleich langer Arbeitsmöglichkeit.

Mit lieben Grüßen

Claudia
Allgemein

Einladung Generalversammlung Parlamentsredakteure

Posted by Manfred Krejcik on

Liebe Mitglieder!

Wir laden zur diesjährigen

Generalversammlung

der Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und –redakteure:

Donnerstag, 7. November 2019, 9.00 Uhr,

im Ausweichquartier des Parlaments, Pavillon Bibliothekshof,

Erdgeschoß, Lokal 1.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Beschlussfassung über das Protokoll der

letzten Generalversammlung

2. Berichte von Obfrau, Kassier/in und Kontrolle

3. Neuwahl der Organe

4. Allfälliges

Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns auf ein Wiedersehen bzw. Kennenlernen mit langjährigen und neuen Mitgliedern unserer Vereinigung.

Claudia Dannhauser Irene Peer-Polzer

Vorsitzende Schriftführerin

( claudia.dannhauser@orf.at ) ( irene.peer-polzer@oevpklub.at )

Noch ein Hinweis: Wir befinden uns am Beginn einer neuen Legislaturperiode – das bedeutet für die Mitglieder unserer Vereinigung neue Karten und neue Kosten. Denn der Mitgliedsbeitrag ist am Beginn einer neuen Legislaturperiode zu zahlen und gilt für die gesamte Periode, unabhängig davon, wie lange diese dauert. Ohne Mitgliedsbeitrag keine neue Karte, ohne Karte kein Zutritt! Näheres geben wir wie gewohnt nach der Generalversammlung bekannt!

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